von links vorne: SPD Ortsvereinsvorsitzender Tim Schneider, Sozialreferentin Hedi Schmid – hinten: Christine Negele, Verena Schmidt-Völlmecke, Verena Bentele, Tim Roll, Vorsitzende des Behindertenbeirates, Walter Sedlmayer, Frau Hefele . Foto privat.

„Menschen mit Behinderung sollen noch mehr am Leben teilhaben“

Miesbach – Einer ihrer ersten Termine, als neugewählte Präsidentin des VdK, führte Verena Bentele in den Landkreis Miesbach. Auf Einladung der SPD-Landtagskandidatin Verena Schmidt-Völlmecke und des SPD-Bezirkstagskandidaten Tim Roll besuchte die ehemalige Spitzensportlerin die Oberlandwerkstätten in Miesbach, traf sich in Kreuth mit der Sozialpreisträgerin und Behindertenbeauftragten Christine Göttfried. „Ich werde mich dafür einsetzen, dass das Thema Inklusion im Alltag eine Selbstverständlichkeit wird. Barrierefreiheit ist da nur ein Stichwort“, betonte die VdK-Präsidentin.

Damit stimmt sie mit der SPD-Landtagskandidatin Verena Schmidt-Völlmecke überein. „Alle Menschen müssen die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben haben“, betonte die engagierte Politikerin. „Wir brauchen mehr barrierefreien Wohnraum und einen öffentlichen Nahverkehr, den auch Menschen mit Handicap gut nutzen können“.

Bei dem Rundgang in den Oberland Werkstätten in Miesbach zeigte Betriebsleitungsassistent Franz Pazier den Besuchern die verschiedenen Montagegruppen, in denen Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen für namhafte Unternehmen Produkte fertigen. Im anschließenden Gespräch lobten Tim Roll und Verena Bentele die wichtige Arbeit der Oberland Werkstätten. „Menschen mit Handicap eine Aufgabe zu geben und ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, verdient höchste Wertschätzung. Die Oberland Werkstätten machen hier einen sehr guten Job.“ so der SPD-Bezirkstagskandidat.  Was sich aber auch zeigte ist, dass es schwierig ist den Sprung in den ersten Arbeitsmarkt zu schaffen. „Hier müssen wir Betreuungsmöglichkeiten neu und anders denken, oft kennen Betriebe auch die umfangreichen Fördermöglichkeiten nicht gut genug“ so die ehemalige Behindertenbeauftragte des Bundes, Verena Bentele.

Begleitet wurde die VdK Präsidentin bei dem Termin von der Miesbacher Sozialreferentin Hedi Schmid, dem SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Tom Schneider, SPD-Kreisrätin Christine Negele sowie Walter Sedlmayer SPD BWK Vorsitzender und AWO Kreisvorsitzender.

Von links: Verena Bentele, Christine Göttfried, Verena Schmidt-Voellmecke, Foto privat.

Im Anschluss daran fuhr Verena Bentele gemeinsam mit Verena Schmidt-Völlmecke und Tim Roll nach Kreuth, um sich dort mit Christine Göttfried zu treffen. Die Sozialpreisträgerin und Behindertenbeauftragte der Gemeinde hatte die VdK-Präsidentin in ihr Elternhaus, das Haus Göttfried, eingeladen. Bei einem gemütlichen Mittagessen kam es zu einem intensiven Austausch über die Bedürfnisse und Wünsche von Menschen mit Behinderung. Hier stand erneut das Thema Mobilität im Vordergrund. „Ohne fremde Hilfe ist es für Menschen wie Christine und mich quasi unmöglich an einen so schönen Ort wie Kreuth heraus zu kommen“ so Bentele. Umso mehr freute sich die Initiatorin des inklusiven Skicups in Kreuth, dass Bentele spontan zusagte beim nächsten „Göttfried Inklusions SkiCup“ an den Start zu gehen. Verena Schmidt-Völlmecke zeigte sich sehr beeindruckt vom Engagement und Lebensmut der beiden Frauen. „Wenn ihr beide beim Skicup mitfahrt, dann bin ich auch dabei“ versprach die SPD-Landtagskandidatin.

Der persönliche Kontakt mit Betroffenen ist für die junge VdK-Präsidentin sehr wichtig. „Nur so erfahre ich, was die Menschen vor Ort wirklich brauchen und werde mich in der Politik nachdrücklich dafür einsetzen, dass hier noch mehr umgesetzt wird.“

Von links: Verena Schmidt-Voellmecke, Marinus Glonner, Verena Bentele, Foto privat.

Zum Abschluss des Tages im Landkreis Miesbach traf Bentele auf Marinus Glonner, den Vorstand des VdK Bad Wiessee. „Das ist der erste VdK Ortsverein, den ich in Oberbayern besuche“ so Bentele. Sie lud Marinus Glonner zu diesem Anlass gleich zur Großveranstaltung „Soziales Bayern jetzt“ des VdK am 14.09.2018 in München ein. „Der VdK wird den Damen und Herren aus der Politik sehr genau auf die Finger schauen, wenn es um die Sozialpolitik im Freistaat geht.“ versicherte Bentele.

Von Geburt an blind, setzt sich Verena Bentele für die Inklusion von Menschen mit Handicap ein. Ihr wichtigstes Projekt ist nach wie vor das Bundesteilhabegesetz, das Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben und bessere Teilhabe am ersten Arbeitsmarkt ermöglichen soll. Bentele ist zwölffache Paralympics-Siegerin und 4-fache Weltmeisterin im Skilanglauf und Biathlon. 2011 beendete sie ihre Karriere als Profisportlerin, schloss ihr Literatur-Studium ab und begann, als Motivationstrainerin und Coach für große Unternehmen zu arbeiten. Am 16. Mai 2018 wurde sie mit großer Mehrheit zur Präsidentin des VdK gewählt.

Tim Roll und Verena Schmidt-Völlmecke zeigten sich nach den Terminen zufrieden, wie nachdenklich. „Wir haben viele tolle Menschen und Projekte kennengelernt, es liegen aber auch noch einige Herausforderungen vor uns, damit alle selbstbestimmt leben können.“ so Schmidt Völlmecke.

Über 200 Teilnehmer forderten am Ostersamstag, 31. April 2018, in Miesbach:

Eine sichere Zukunft für alle Menschen

Nach einem Grußwort des Grünen Landrats von Miesbach Wolfgang Rzehak, begrüßte der Kreisvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt, Walter Sedlmayer für die Ostermarschinitiative Miesbach die vor der Rudolf-Pikola Schulanlage versammelten Teilnehmer:

Liebe Freundinnen und Freunde des Ostermarsches in Miesbach!

Für die Ostermarschinitiative Miesbach und den sie tragenden Gruppen, vertreten durch Gliederungen der katholischen und evangelischen Kirche, Umweltverbänden, auch sozialen und politischen Gliederungen und Parteien und nicht zuletzt, vorneweg den motorisierten Edelweißpiraten, begrüße ich euch ganz herzlich!
Ich danke euch für den Mut, den ihr mitgebracht habt, öffentlich aufzurufen und aufzufordern, Interessen unter Menschen friedlich auszutragen!

Heute vor fast 60 Jahren, am 07. April 1958, bewegte sich, in London vom zentralen Platz Trafalgar Square aus, der weltweit erste große Ostermarsch durch die Straßen.
Mit dem Ruf „Ban the bomb“ (Bannt die Bomben) zogen tausende Kernwaffengegner zum britischen Atomforschungszentrum Aldermaston.
In Deutschland folgte 1960 in Norddeutschland ein Marsch nach dem Raketenübungsgelände Bergen-Hohne.

Die Ostermarschinitiantive Miesbach beobachtet mit Sorge, gerade in diesem Jahr, öffentlich zelebrierte Regelverletzungen, Verleugnen der Wahrheit, Kriege, Terror, Zunahme des Aufrüstens und ein aufkommender Nationalismus weltweit und auch bei uns.
Unsere Kernforderungen sind deshalb:

  • Eine sichere Zukunft für alle Menschen
  • Atomare Abrüstung
  • Fairer Umgang und Perspektive mit den Ländern in Afrika und Asien.

Wir brauchen, über die Interessenwahrnehmung von Gruppen und Regionen hinaus, auch eine gemeinsame Kultur für eine Welt.

Nach dem Treffen an der Rudolf-Pikola-Schulanlage marschierten die Teilnehmer zur Volksfestwiese, an der Spitze mit Motorrädern die Edelweißpiraten. Mitgeführt wurde die Atrappe eines Atomsprengkopfes.

In einer gemeinsamen Aktion auf der Volksfestwiese wurde von dem SPD Kreisvorsitzenden Hannes Gräbner und der SPD Kreisrätin Christine Negele der Aufruf der ICAN-Organisation zur Ächtung von Atomwaffen gefordert.
Danach wurde symbolisch die Raketenattrappe zerstört, ehe der Zug durch die Innenstadt von Miesbach bis zum Rathaus zog, wo abwechselnd, nach einem Grußwort des zweiten Bürgermeisters der Stadt Miesbach Paul Fertl, weitere Redebeiträge abwechselnd von Musikbeiträgen der Musikgruppe Kesselfligga und Mike Hill folgten.

Christine Negele prangerte die Ausweitung der Rüstungsexporte an, der Bundestagsabgeordnete Andreas Wagner, Die Linke, forderte  Europa solle initiativ als Friedensmacht werden. Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kreistag, Elisabeth Janner sprach gegen ein 2% Haushaltsziel für den Rüstungshaushalt, Bernhard Brown sprach für Amnesty International an: 70 Jahre Menschenrechte.
Ein Vertreter der Friedensinitiative Bad Tölz-Wolfratshausen forderte Frieden heute. Für den DGB sprachen Rudi Fertl, über unfairen Handel am Beispiel Afrika und Hans Pawlowsky über die Notwendigkeit von Frieden für die arbeitenden Menschen. Der Motorradclub  Edelweißpiraten trug ein politisches Gedicht gegen AfD und Rechtsradikalismus in der Bundesrepuiblik vor. Manfred Burger für den Bund Naturschutz forderte eine sichere Zukunft für unsere Kinder in einer lebenswerten Welt, es folgte ein Gedicht der Integrationsbeauftragten der Stadt Miesbach und SPD Kreisrätin Inge Jooß für die Flüchtlingshelfer im Landkreis. Zum Abschluß begleitet von dem Lied, vorgetragen von Mike Hill, „We Shall Overcome“ wurde als Botschaft des Friedens, Luftballone mit Antwortkärtchen in die Luft  frei gelassen.

Bilder des Ostermarsches:

Aufstellung Rudolph-Pikola-Schulanlage
Edelweißpiraten und Teilnehmer

 

 

 

 

 

 

Rakete, Sepp Obermeier, Wolfgang Rzehak, Hermann Kraus, Walter Sedlmayer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Versammlung auf der Volksfestwiese, halbrechts Rakete

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Attrappe Atomsprengkopf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Hämmer werden geschwungen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Attrappe Atomsprengkopf wird zerstört

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rakete symbolisch zerstört

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Musikgruppe Kesselfligga und hinten links Michael Hill

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verkauf Luftballons

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teilnehmer vor dem Miesbacher Rathaus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Redebeiträge vor dem Rathaus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Links MdB Andreas Wagner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teilnehmer vor dem Miesbacher Rathaus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Christine Negele mit Attrappe Atomsprengkopf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die höchste Auszeichung der SPD, die Willy-Brandt-Medaille, nahmen Walter Sedlmayer (2.v.l.) und Hermann Kraus (2.v.r.) aus den Händen des Unterbezirksvorsitzenden Hannes Gräbner (r.) entgegen. Miesbachs Vizebürgermeister Paul Fertl hielt die Laudatio. FOTO: ANDREAS LEDER

Bad Wiessee – Politische Themen vor Ort und in Berlin nahmen einen breiten Raum beim Unterbezirksparteitag der SPD, am 11. Januar 2018, im „Hotel zur Post“ in Bad Wiessee ein. SPD-Bundestagsabgeordneter Florian Post erläuterte Hintergründe der anstehenden Regierungsbildung und Verena Schmidt-Völlmecke und Tim Roll, Leitungsteam des Ortsvereins Holzkirchen, wurden in den Vorstand des SPD Unterbezirks Miesbach gewählt. Glanz in den Abend brachte die Verleihung der „Willy-Brandt-Medaille“ an die beiden langjährigen SPD-Mitglieder Walter Sedlmayer und Hermann Kraus. Die Medaille ist die höchste Auszeichnung, die die Partei an ihre Mitglieder vergibt.

Die beiden Miesbacher wurden für Ihr großes Engagement geehrt. Walter Sedlmayer ist für sein Organisationstalent gefragt und gilt als Experte für Satzungsfragen. Er trat bereits 1969 als Student in die SPD und  in die ÖTV ein und begann seine politische Laufbahn als Studentischer Parlamentspräsident. Dort ist es ihm  gelungen 500 Wohnplätze für Studenten zu schaffen, die heute noch den Studierenden zur Verfügung stehen. Später lebte er lange Jahre in Kassel, wo er intensiv in der Lokalpolitik tätig war.  Als er im Jahr 2005 nach Miesbach übersiedelte ─ er hat familiäre Bindungen nach Hausham ─ engagierte er sich sozial und übernahm er auch hier politische Ämter.

Walter Sedlmayer ist Vorsitzender des SPD Bundeswahlkreisvorstandes und Vorsitzender der AWO im Landkreis Miesbach. Daneben gehört er dem Vorstand der Miesbacher SPD an. Mit großem persönlichen Einsatz unterstützt er überall, wo sein Rat gefragt ist. Der Laudator und Miesbacher zweite Bürgermeister Paul Fertl bezeichnete ihn anerkennend als „Urgestein der SPD“. 2019 jährt sich sein Eintritt in die Partei zum 50. Mal.

35 Jahre ist es her, dass Hermann Kraus, der weitere Preisträger der Willy-Brandt-Medaille, in die SPD eingetreten ist. Der gebürtige Miesbacher Hermann Kraus – seine Familie gründete das Traditionsgeschäft „Spielwaren Kraus“ ─ wurde als junger Mann vom Aufbruch der katholischen Kirche während des Konzils 1962-1965 geprägt. Den Weg in die Sozialdemokratie hat ihm dann der charismatische Miesbacher Bürgermeister Rudolf Pikola gezeigt.

Das politische Wirken von Hermann Kraus ist vielfältig. Lange Jahre setzte er sich  als Stadtrat für die finanzielle Sanierung der Miesbacher Finanzen ein. Er gehört seit vielen Jahren dem Vorstand des SPD-Ortsvereins Miesbach an, gründete den Kommunalpolitischen Arbeitskreis der SPD mit, war maßgeblich an den  Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag von Rudolf Pikola beteiligt und ließ federführend vor drei Jahren den Ostermarsch in Miesbach wieder aufleben. Nach wie vor ist Hermann Kraus in der katholischen Kirche engagiert, keiner politischen Diskussion abgeneigt und interessiert sich intensiv für die Geschicke und die Geschichte Miesbachs. hil

von links: Verena Schmidt-Völlmecke, Tom Schneider, Walter Sedlmayer

Die SPD Stimmkreiskandidatin für den Bayerischen Landtag, Verena Schmidt-Völlmecke aus Warngau, präsentierte sich, trotz Schneegestöber, am SPD Infostand des SPD Ortsvereins Miesbach am Donnerstag, 14.12. 2017 während des grünen Marktes am unteren Markt in Miesbach. Den Marktbesuchern bot sie ihre Vorstellungen und Schwerpunkte für ihre Kandidatur zur Landtagswahl 2018 in Bayern an. Am Donnerstag Abend stellt sich den Miesbacher Bürgern, im Rahmen einer Mitgliederversammlung des SPD Ortsvereins Miesbach, auch der SPD Kandidat für die Bezirkstagswahl Oberbayern 2018, Tim Roll aus Holzkirchen vor. Der SPD Ortsvereinsvorsitzende Tom Schneider und der Vorsitzende des Bundeswahlkreises Oberland Walter Sedlmayer, sowie weitere Helfer, unterstützten die Kandidatin bei ihrer Vorstellung am Lebzelterberg in Miesbach.

Während die CSU dabei ist Ihren großen Vorsitzenden abzusägen, stellt die SPD ihre Kandidaten für die Landtagswahl vor. Das sind: Verena Schmidt-Völlmecke (Besitzerin Unterbezirk, OV Vorsitzender in Holzkirchen), Robert Kühn (Stellvertretender Unterbezirksvorsitzender, OV Vorsitzender in Bad Wiessee) und Thomas Danzer (Stellvertretender Unterbezirksvorsitzender, OV Vorsitzender in Hausham, Kreisrat). Sie stehen auf der „SPD-Stimmkreiskonferenz 121 Miesbach“, die am Samstag, 25. November 2017, von 9 bis 12 Uhr im Gasthof Bräuwirt in Miesbach (Marktplatz 3) stattfindet, zur Wahl. Interessierte Mitglieder und Gäste sind herzlich willkommen. Die ausführliche Tagesordnung ist unter „Veranstaltungen“ zu finden (siehe rechts).

 

Die Bücherkisten des SPD-Ortsvereins Miesbach sind gut gefüllt und laden am Freitag, 13. Oktober, zum Schmökern und Stöbern ein. Dann heißt es wieder „Miesbach liest“! Von 14 bis 18 Uhr gibt es dazu einen großen Bücherflohmarkt im Waitzinger Keller – natürlich auch mit unseren Büchern. Dann heißt es wie immer: „Große Literatur zu kleinen Preisen!“

 

Der SPD-Ortsverein Miesbach organisiert zur am kommenden Donnerstag, 14. September, am Lebzelterberg in Miesbach einen Infostand zur Bundestagswahl. Von 8 bis 12 Uhr können sich Interessierte über die Ziele der SPD informieren. Hannes Gräbner, der Bundestagsdirektkandidat der SPD, besucht den Stand zwischen 8 Uhr und 9.30 Uhr und steht für Gespräche mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung.

 

 

 

 

Gemeinsam eingeladen haben Tom Schneider von der SPD und Verena Assum, stellvertretende Ortsvorsitzende der CSU Miesbach, zum TV-Duell-Gucken der beiden Kanzlerkandidaten. Rund 50 Miesbacher waren gekommen, um zu sehen, welche Stellung Martin Schulz und Angela Merkel bei den Fragen der Journalisten beziehen.

Für SPD-Ortsvorsitzenden Tom Schneider war die gemeinsame Veranstaltung ein erster Versuch, Politk über Parteigrenzen hinweg lebendig zu gestalten: „Wir werden in Zukunt noch mehr gemeinsame Veranstaltungen planen. Denn Politik ist gelebte Demokratie und findet auch hier vor Ort statt“.

Die Wohnungssituation ist gegenwärtig eines der drängendsten Probleme in den Kommunen – auch in Miesbach! Lukrative Wohnungen werden gerne gebaut und teuer vermietet. Doch wer schafft Wohnraum, den sich all jene leisten können, die über mittlere und geringe Einkommen verfügen? Wo und wie sollen junge Familien, ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger und Schutzbedürftige wohnen und es auch bezahlen können?

Welche Wege und Möglichkeiten zur Behebung dieser schwierigen Situation die Politik in den Städten und Gemeinden sowie auf Landesebene sieht, stellt der SPD-Ortsverein Miesbach bei einer Veranstaltung vor:

Bezahlbarer Wohnraum – auch für Miesbach!

heißt es am Mittwoch, 26. Juli 2017, 19. 30 Uhr (Ende gegen 22 Uhr),

im ehemaligen Sudhaus im Weißbräustüberl, Marienplatz 6, 83714 Miesbach.

Über die Bestrebungen in der Landespolitik, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, spricht Andreas Lotte, SPD-Landtagsabgeordneter und Sprecher für Wohnungs- und Städtebaupolitik sowie Forschungspolitik der SPD-Landtagsfraktion.

Paul Fertl, Zweiter Bürgermeister der Stadt Miesbach, zeigt die Möglichkeiten eines „Kommunalen Unternehmens“ auf, das den sozialen Wohnungsbau vor Ort gestalten kann.

Tom Schneider, Architekt und Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Miesbach stellt Beispiele vor, wo und wie bezahlbarer Wohnraum in Miesbach geschaffen werden kann.

Anschließend ist Gelegenheit zur Diskussion.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem SPD-Bundeswahlkreis Oberland und dem SPD-Bundestagskandidaten Hannes Gräbner sowie dem SPD Unterbezirk Miesbach statt.

 

Nach dem erfolgreichen Neuanfang im Jahr 2016 findet in Miesbach zur nachdrücklichen Unterstützung des Friedenswillens in diesem Jahr erneut ein Ostermarsch am Ostersamstag, dem 15. April 2017 statt. Start ist wieder um 10:00 Uhr an der Mittelschule – Rudolf-Pikola-Schulanlage in der Münchner Straße. Nach einer kurzen Information des Versammlungsleiters Hermann Kraus und Vorstellung der teilnehmenden Gruppen, spricht der Landrat des Landkreises Miesbach Wolfgang Rzehak ein Grußwort. Dann führt der Marsch über die Rosenheimer Straße und Schlierseer Straße zum Haberer Platz und erreicht gegen 10:45 Uhr das Mahnmal im Waitzingerpark. Dort gibt es Beiträge zur Friedenspolitik und Demokratie, begleitet von einer Trommlergruppe.
Der Marsch führt weiter über die Schmiedgasse zum Stadtplatz,  Lederer-, Frühlingsstraße und Rathausstraße und erreicht den Rathausplatz gegen 11:30 Uhr, wo die Friedenskundgebung stattfindet. Begleitet von der Musikgruppe Iganana und Mike Hill spricht als Hauptrednerin Lisi Maier, Bundesvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) aus Irschenberg, weitere Statements folgen von den veranstaltenden Kreisverbänden der Ostermarschinitiative Miesbach.

 

 

Die Kernforderungen der Ostermarschinitiative Miesbach:

  • Friedenspolitik statt Nationalismus
  • kein Rassismus
  • STOP Rüstungsexporte
  • Demokratie stärken
  • Jugend braucht soziale Sicherheit

Veranstalter sind die Kreisverbände von:

Amnesty International, Arbeiterwohlfahrt, Bayernpartei, Bund der Deutschen Katholischen Jugend, Bund Naturschutz, Bündnis90/Die Grünen, DGB, Edelweiß-Piraten – Motorradclub, Evangelische Jugend im Dekanat Bad Tölz, Evangelische Kirchengemeinde Miesbach, FDP, Gewerkschaft NGG, Gewerkschaft ver.di, Grüne Jugend, Jugendorganisation Bund Naturschutz, Junge Liberale, Jungsozialisten in der SPD, SPD Kreisverband Bad Tölz-Wolfratshausen, SPD Unterbezirk Miesbach.